Schulzentrum Hans SachsIm SCHULZENTRUM HANS-SACHS sind untergebracht:

  • 4. Stock – VOLKSSCHULE HANS-SACHS
  • 3. Stock – VOLKSSCHULE HANS-SACHS
  • 2. Stock – VOLKSSCHULE HANS-SACHS und  ZENTRUM FÜR INKLUSIV- und SONDERPÄDAGOGIK (ZIS) SCHWAZ
  • 1. Stock – TURNSAAL, WERKRÄUME, AULA
  • Parterre – SCHULWART, STADTBÜCHEREI

Zur Geschichte des Hauses:

1774 wurde in Österreich von Kaiserin Maria Theresia die allgemeine Schulpflicht eingeführt.

Im heutigen Haus Franz-Josef-Straße 7 besaß damals die Gemeinde MARKTVIERTL SCHWAZ eine Behausung, in der bereits das Gemeindehaus, eine Fleischbank und Wohnungen waren. Nun wurde hier auch die Schule untergebracht. Beim großen Brand im Kriegsjahr 1809 brannte auch dieses Gebäude ab. Es wurde wieder errichtet, der bauliche Brandschaden betrug damals 11 700 Gulden.

1843 wird erstmals erwähnt, dass am heutigen Standort unserer Schule die KREISSCHULE untergebracht ist. Auch dieses Haus war dem Brand 1809 zum Opfer gefallen. Vor dem Brand umfasste die Besitzung die Frohnwaage, die Wirtsbehausung zum Elefanten, eine Hofstatt mit Stadel und Stallung und war im Besitz der Grafen Tannenberg.

Im Jahre 1891 errichtete man am selben Platz einen zweistöckigen Neubau.1928 wurde ein dritter Stock draufgebaut.
Am 15. Dezember 1944, das Ende des 2. Weltkrieges war schon absehbar, richteten Bombeneinschläge im Grafenhaus und im nahen Friedhof arge Schäden am Schulhaus an.
1970/71 erfolgte eine Modernisierung und die Errichtung der Turnhalle.

Die Namensgebung HANS-SACHS erfolgte nach der Errichtung einer weiteren Volksschule im Osten der Stadt.
Im Juli 1998 wurden die Schüler ausgesiedelt und das Schulhaus bis auf wenige Mauern abgerissen und praktisch neu errichtet.
Das Schulzentrum Hans-Sachs wurde am 10. Jänner 2000 wieder bezogen.

Unsere Schule ist nach dem berühmten Nürnberger Meistersinger Hans Sachs benannt.  Er war Schuhmacher und besuchte auf der Walz im Jahre 1513 auch Schwaz.   Er lebte von 1494 bis 1576. Er schrieb viele Gedichte und Theaterstücke und gründete in Schwaz eine Meistersingerschule. Der Meistersingersaal war im heutigen Bezirksgericht und wurde 1944 bei einem Bombenangriff zerstört.